27.04.2019 08:00 |

Fußball-Bundesliga

„Auf uns wartet riesiges Abenteuer“

Der Hofer Sportwissenschafter Mike Berktold wechselt im Juni im Trainerteam von Oliver Glasner in die deutsche Bundesliga zum VfL Wolfsburg. „Eine riesen Sache“, sagt der 38-Jährige, dessen Bruder Andreas (noch) Westliga-Meister Anif fit hält. Aber auch er hat ein Angebot aus dem Profilager.

Derzeit pendelt Mike Berktold von seinem Heimatort Hof bei Salzburg noch täglich zu den Trainings des LASK nach Oberösterreich. Doch dieser „Komfort“ ist für den dreifachen Familienvater Ende Juni nicht mehr möglich. Aus gutem Grund: Der 38-Jährige, seit fast sieben Jahren Mitglied des LASK-Betreuerstabes und enger Vertrauter von Oliver Glasner, wechselt Ende Juni im Team des Cheftrainers mit zum deutschen Bundesligisten VfL Wolfsburg. „Für einen deutschsprachigen Trainer fast das Höchste, das du erreichen kannst. Es wartet ein riesiges Abenteuer auf uns. Aber wir sind gewappnet“, meinte der Ex-Unterhauskicker (Hof, Fuschl, Hallwang, Grödig 1b) mit Trainer-A-Lizenz, der in Salzburg Sportwissenschaften studierte, mittlerweile zu den besten Fußball-Fitnesstrainern des Landes zählt.

„Ich habe während meines Studiums nebenbei immer bei Fitness-Guru Franz Leberbauer gearbeitet, von ihm viel gelernt“, betonte „Magic Mike“, der sich ständig fortbildet, sich sehr gut in die Spieler hineinversetzen kann. Auch, weil er selbst schwere Verletzungen (darunter zwei Kreuzbandrisse und einen Achillessehnenriss) verdauen musste. „Diese Verletzungen haben dazu beigetragen, dass ich diesen Berufsweg eingeschlagen habe“, erzählte Berktold, der einst unter Coach Gerry Baumgartner bei Pasching als Fitnesstrainer arbeitete, 2013 beim sensationellen ÖFB-Cup-Sieg dabei war.

Bis Ende der Saison gilt der volle Fokus dem LASK. Dann ist die Pause fürs Trainerteam kurz. „Am 25. Juni geht’s nach Wolfsburg, die Familie bleibt vorerst in Hof. Meine Frau unterstützt mich da sehr“, betont Berktold, dessen jüngerer Bruder Andi seit fünf Jahren als „Co“ von Thomas Hofer für die Fitness von Westliga-Meister Anif zuständig ist.

Jedoch nicht als Profitrainer – er hat einen 40-Stunden-Job im Fitnesscenter Hallein. Aber: Er verlässt Anif fix, könnte ein Unterhaus-Team trainieren oder sogar selbst in den Profibereich wechseln. „Es gibt ein interessantes Angebot aus Österreich“, sagte Andi, der stolz auf den großen Bruder ist. „Er hat sich das absolut verdient und ich denke, dass er auch in Wolfsburg zeigen wird, was er drauf hat.“

Herbert Struber
Herbert Struber
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