Sa, 25. Mai 2019
21.04.2019 15:30

Kontroll-Schleusen:

Bei Behördensicherheit legt das Land den Turbo ein

Bei der Sicherheitsausstattung seiner Behörden legt das Land Oberösterreich jetzt den Turbo ein, die Aufrüstung der Bezirkshauptmannschaften mit Kontrollschleusen wird um zwei Jahre beschleunigt. „Wir machen das zum Schutz unserer Mitarbeiter und unserer Kunden“, sagt Landeschef Thomas Stelzer (ÖVP) dazu.

„Wir können den Sicherheitsausbau der Bezirkshauptmannschaften schneller realisieren, weil es technisch und finanziell möglich ist“, so Stelzer. Bis zum Jahr 2022 werden pro Jahr mindestens drei Bezirkshauptmannschaften mit Kontrollschleusen ausgestattet. Ursprünglich war der Endausbau für das Jahr 2024 geplant.

Sicherheitssschleuse kostet 30.000 Euro
Aufgebaut werden Metalldetektorbögen und Gepäcksröntgengeräte, wobei die technische Ausstattung pro BH rund 30.000 Euro kostet. Dazu kommen Umbaukosten, die je nach Bezirksbehörde unterschiedlich hoch ausfallen.

LH Stelzer ist froh über Sicherheitsausbau
„Ich bin froh, dass wir trotz teils kritischer Stimmen rechtzeitig begonnen haben, Vorkehrungen zum Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unserer Kundinnen und Kunden zu treffen“, bekräftigt LH Stelzer: „Diverse Vorfälle in der Vergangenheit und auch die bereits erfolgten Personen- und Gepäckskontrollen haben gezeigt, dass solche Kontrollen heutzutage leider notwendig sind. Wir folgen damit auch den Empfehlungen des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung.“ Auch das Landhaus in Linz ist seit Dezember 2018 geschützt.

Viele Waffen wurden aufgefunden
Dass Sicherheitskontrollen notwendig sind, zeigt auch die Statistik:Seit Beginn der Sicherheitskontrollen (im Jahr 2018) wurden mehr als 124.000 Personen kontrolliert, 24 Faustfeuerwaffen über 3.500 Stichwaffen, rund 400 Pfeffer- bzw. Tränengassprays gefunden.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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