29.03.2019 06:00 |

Neuer SPÖ-Vorstoß

Glyphosat: Schieder fordert europaweites Verbot

Neuer SPÖ-Vorstoß gegen Glyphosat: Nach Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, der in seinem Bundesland ein Totalverbot der Anwendung im Privatbereich durchgesetzt hatte, geht jetzt der rote EU-Spitzenkandidat Andreas Schieder in die Offensive: Er will das Pflanzengift europaweit verbannen.

Es sind die jüngsten Urteile gegen Monsanto in den USA, die Schieder aktiv werden lassen. Denn die Richter haben aufgrund medizinischer Gutachten den Zusammenhang von Krebserkrankungen und der Glyphosat-Anwendung anerkannt. Opfern wurde Schadenersatz in Millionenhöhe zugesprochen.

In einem Entschließungsantrag im Nationalrat fordert der EU-Spitzenkandidat die Regierung auf, sich für ein sofortiges europaweites Verbot einzusetzen. „Der Schutz der Gesundheit muss mehr als alles andere zählen. Denn die Hinweise, dass Glyphosat für Mensch und auch Tier gefährlich ist, mehren sich“, so Schieder.

„Mit jedem Tag steigt das Risiko, dass ein Mensch mehr an Krebs erkrankt“
Schützenhilfe kommt vom - nicht nur in sozialen, sondern auch in Umweltfragen engagierten - SPÖ-Volksanwalt Günther Kräuter: „Die Zeit drängt. Mit jedem Tag steigt das Risiko, dass ein Mensch mehr an Krebs erkrankt.“ Wie berichtet, läuft derzeit auch die Eintragung für ein neues Volksbegehren gegen den konzernfreundlichen CETA-Pakt.

Mark Perry, Kronen Zeitung

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