Das Radfahren in der Klagenfurter Fußgängerzone bleibt umstritten. Die Stadt plant - wie berichtet - ein Fahrverbot während der Geschäftszeiten. Zusätzlich startet in dieser Woche eine Schwerpunktaktion durch die Polizei.
Es ist nicht zu übersehen: Bei den warmen Temperaturen sind Radfahrer und Fußgänger wieder in großer Anzahl in der Klagenfurter Innenstadt unterwegs.
Damit es in den engen Gassen der Fußgängerzone zu keinen gefährlichen Situationen kommt - wie es sie in der Vergangenheit immer wieder gegeben hat - starten Polizei und Ordnungsamt eine Schwerpunktaktion.
Im Rahmen der Initiative „Gemeinsam.sicher“ werden in den nächsten Wochen extra Flyer mit den wichtigsten Verhaltensregeln an die Pedalritter verteilt. Schließlich sei das Radfahren in der Fußgängerzone nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt: Demnach dürfe nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden und gegebenenfalls müsse das Rad geschoben werden.
„Mit der Initiative wollen wir den gegenseitigen Respekt unter Radfahrern und Fußgängern fördern. Mitarbeiter der Polizei und des Ordnungsamtes stehen vor Ort für Auskünfte zur Verfügung“, so Sicherheits-Stadtrat Jürgen Pfeiler.
In Zukunft könnte es auch ein Radfahrverbot während der Geschäftszeiten geben. Ob es dazu eine politische Mehrheit geben wird, ist aber noch offen. C. Rosenzopf
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