Nach Verhandlungen

Tarifstreit beim Roten Kreuz: Ein Streik droht

Kärnten
26.03.2019 16:34
Porträt von Thomas Leitner
Von Thomas Leitner
Der Tarifstreit beim Roten Kreuz in Kärnten spitzt sich zu. Weil es kein Entgegenkommen gebe, haben Gewerkschaft und Betriebsräte die Verhandlungen abgebrochen. Am Freitag werden Betriebsversammlungen abgehalten, ein Streik wird nicht ausgeschlossen.

Seit Februar wird beim Roten Kreuz in Kärnten verhandelt. Dabei geht es insbesondere um eine Sonntags- und Nachtdienstzulage für 375 der 750 Mitarbeiter in Kärnten: Fünf beziehungsweise sechs Euro pro Stunde werden gefordert.

Eine Einigung scheint nicht in Sicht. „Wir haben unser Möglichstes getan, um alles auf dem Verhandlungstisch zu klären“, sagt Heimo Mauczka, Landessekretär der Gewerkschaft vida in Kärnten.

Am Freitag kommt es zu Betriebsversammlungen, es gebe ab sofort „Dienst nach Vorschrift“, heißt es. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, wurde bei der Bundesfachgruppe um Streikfreigabe ersucht.

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