26.03.2019 13:50 |

„Datenturbo“

T-Mobile startete das erste 5G-Netz Österreichs

Nach der Ersteigerung der ersten Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G hat T-Mobile am Dienstag die ersten 5G-Mobilfunkstationen in Betrieb genommen. Österreichweit zählen 17 Gemeinden zu den Pionieren für den „Datenturbo“, weitere 5G-Stationen sollen im Laufe des weiteren Ausbaus an das Mobilfunknetz angeschlossen werden.

Die 5G-Pionier-Gemeinden Österreichs sind Feichtendorf (Kärnten), Hochstrass (Niederösterreich), Hohenau an der March (Niederösterreich), Innsbruck (Tirol), Kaindorf an der Sulm (Steiermark), Kalsdorf bei Graz (Steiermark), Kapfenberg (Steiermark), Kirchbichl (Tirol), Loosdorf (Niederösterreich), Oberhofen am Irrsee (Oberösterreich), Pirka (Steiermark), Ried im Innkreis (Oberösterreich), Seefeld in Tirol (Tirol), Serfaus (Tirol), St. Johann in Tirol (Tirol), Villach (Kärnten) und Wartberg im Mürztal (Steiermark).

„Mit 5G hält mobile Breitbandversorgung künftig mit der Leistung des Glasfaserkabelnetzes Schritt und wird Regionen versorgen, bei denen das Verlegen von Leitungen aufwändig, langsam und teuer wäre. Anstatt einen Haushalt per Leitung ans Internet anzuschließen, wird 5G dafür sorgen, dass Breitbandinternet per Funk ins Eigenheim kommt“, sagte T-Mobile-Austria-Chef Andreas Bierwirth. Von 2018 bis 2021 investiert der Mobilfunker demnach insgesamt rund eine Milliarde Euro, „um leistungsfähige mobile wie fixe Breitbandinfrastruktur für Österreich zu gewährleisten.“

Die Erfahrungen aus den ersten 5G-Standorten in den nächsten Monaten will T-Mobile in den weiteren österreichweiten 5G-Ausbau einfließen lassen. Für die ersten Nutzer wird das Unternehmen spezielle 5G-Router zur Verfügung stellen. Die ersten 5G-Smartphones werden noch im Laufe von 2019 erwartet. In größerer Modelvielfalt und Stückzahl werden 5G-fähige Smartphones und Tablets voraussichtlich 2020 zur Verfügung stehen.

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