Nicolas Andermann hat bei seiner Olympia-Premiere im Short Track den 13. Platz belegt !
Der 26-jährige Wiener schaffte am Samstag in der Milano Ice Skating Arena über 1.500 Meter als Viertschnellster seines Viertelfinales überraschend den Einzug ins Halbfinale und verpasste dort als Laufvierter den Vorstoß in den Lauf um die Medaillen. Dafür durfte er sich im B-Finale noch einmal versuchen und schnitt dort unter sieben Athleten als Vierter gut ab.
Gold sicherte sich Jens van‘t Wout
„Ich hätte mir nicht gedacht, dass ich über 1.500 Meter dreimal an den Start gehen darf, so weit komme, auch da es nicht gerade meine Paradedisziplin ist. Umso glücklicher bin ich jetzt“, sagte Andermann im ORF-Interview. Seine Leistung im B-Finale stufte er am Final-Tag als „beste“ ein. Das Eis habe am Ende nicht mehr viel hergegeben. „Es war sehr brüchig, es war ein Kampf“, betonte der Kufen-Flitzer. Die Nummer 45 der Welt tritt ab Montag auch über 500 Meter an.
„Morgen ausrasten, Massage, dann geht es schon weiter. Natürlich hoffe ich, dass mir auch über 500 Meter der Aufstieg gelingt“, sagte Andermann. Erstmals seit Sotschi 2014 (Veronika Windisch) ist Österreichs Short Track wieder bei Olympischen Spielen vertreten. Die Gold-Medaille sicherte sich der Niederländer Jens van‘t Wout, der vor dem Südkoreaner Hwang Daeheon und dem Letten Roberts Kruzbergs triumphierte.
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