Schock im oberösterreichischen Mühlviertel: Am Samstagabend wurde in der Marktgemeinde Aigen-Schlägl eine 41-Jährige tot in ihrem Wohnhaus gefunden – sie war angeblich durch mehrere Schüsse ums Leben gekommen. Die Ermittlungen der Polizei laufen auf Hochtouren.
Gegen 18.45 Uhr ging der Notruf beim Roten Kreuz ein. Innerhalb kürzester Zeit rückten zahlreiche Polizeistreifen und Rettungskräfte an, Blaulicht erhellte die sonst so ruhigen Ortsstraßen, das Gebiet rund um das Einfamilienhaus im Bezirk Rohrbach wurde großräumig abgesperrt.
Tochter (12) beschuldigt Lebensgefährten (43) des Opfers
Was genau in den Stunden vor der Bluttat geschah, ist noch völlig unklar. Ermittler sicherten jedenfalls bis spät in die Nacht Spuren, befragten mögliche Zeugen und durchkämmten den Tatort nach Hinweisen. Die Identität des Opfers sowie Details zum möglichen Täter hielten die Behörden zunächst noch unter Verschluss. Mittlerweile steht fest: Die Frau (eine österreichische Staatsbürgerin) starb durch Waffengewalt. Vieles deutete zuerst auf einen Suizid hin, doch dann belastete die zwölfjährige Tochter plötzlich den 43-jährigen Lebensgefährten des Opfers. Er wurde in weiterer Folge festgenommen!
Noch sind aber viele Fragen offen: Wer steckt jetzt tatsächlich hinter der Tat? Gab es ein persönliches Motiv? Die Ermittlungen laufen aktuell auf Hochtouren, die Polizei gibt sich jedoch noch recht zurückhaltend. Klar ist lediglich – ein tragischer Tod am Valentinstag hat die Region erschüttert und ein Verbrechen hinterlassen, das nun mit Hochdruck aufgeklärt werden soll. Auch das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes war im Einsatz.
Schreckliche Serie in Oberösterreich
Der aktuelle Fall im Mühlviertel fügt sich in eine Serie grausamer Gewalttaten in dem noch jungen Jahr in Oberösterreich ein. Erst am Freitag vor einer Woche schoss ein 82-Jähriger in Lengau seiner Enkelin (30) in den Bauch und beging danach Suizid.
Einen Tag darauf wurde bekannt, dass in Wels ein 51-Jähriger zuerst seine Tochter (19) und dann sich selbst getötet haben soll. Und zum Makler-Mord in der Linzer Harrachstraße laufen auch noch die Ermittlungen.
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