Was für ein Drama beim Olympischen Skispringen in Predazzo: Da scheinen die Österreicher nach dem enttäuschenden Normalschanzen-Springen auf der Großschanze wieder ein Stück weit in die Erfolgsspur zurückzukehren, da gibt’s mit der Disqualifikation von Daniel Tschofenig den nächsten Tiefschlag!
Ein Problem mit seinen Schuhen – um vier (!) Millimeter zu groß – brachte den Kärntner um seine starke Halbzeit-Platzierung, von Platz 8 aus hätte er durchaus noch einen Angriff nach vorne starten können …
„Ich war leider so naiv und habe nicht nachgemessen!“, gab Tschofenig während der Pause des Großschanzen-Bewerbs gegenüber dem ORF zerknirscht zu Protokoll. Dabei würde man die Schuhe in jüngster Zeit normalerweise sogar „immer ein bisschen kleiner nehmen, als was draufsteht“.
„Das war extrem blöd von mir!“
Diesmal seien die Schuhe aber – „warum auch immer“ – um vier Millimeter zu groß gewesen. „Das war extrem blöd von mir. Ich hätte ihn einfach nachmessen können, das Gerät haben wir ja“, so der gerade erst wieder langsam in Form gekommene Kärntner.
Innen drinnen seien die Schuhe als normale 42er angeschrieben gewesen. „Ich hatte die Hoffnung bzw. war ich so naiv, zu glauben, dass es ein richtiger 42er ist. Den Unterschied spürt man zudem einfach nicht bei den paar Millimetern.“ Aber Tschofenig nahm sein bitteres Schicksal hin: „Regeln sind Regeln – solange man es bei allen durchzieht, passt es genauso!“
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