Föhren, Götterbäumen, Robinien und Akazien wurde über die Wintermonate auf dem Kalvarienberg in Neusiedl der Garaus gemacht. Beschwerden einiger verärgerter Bürger ließen nicht lange auf sich warten. "Ein unnötiger Kahlschlag", so die Kritik.
Natur und Kultur sollen in Einklang gebracht werden
Doch die Kettensäge kam nicht willkürlich zum Einsatz, wie Amtsleiter Franz Renghofer betont: "Die Bäume haben den Lebensraum der bedrohten Kuhschelle, des Adonisröschens und der Graslilie eingeengt. Mit dem Naturschutzbund wurde bereits ein neues Bepflanzungskonzept erarbeitet." Der Plan der Gemeinde: Natur und Kultur sollen in Einklang gebracht werden.Dafür soll auch der einzigartige Kreuzweg wieder in neuem Glanz erstrahlen.
"Wind und Wetter haben an den Darstellungen der Passion Christi aus dem Jahr 1865 ihre Spuren hinterlassen", sagt Renghofer. Kosten von mehr als 200.000 Euro wurden für die Sanierung veranschlagt. Der Startschuss dafür fällt in den nächsten Wochen.
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
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