Trend hält weiter an:

Das Bildungsniveau ist wieder leicht gestiegen

Oberösterreich hat sich in Sachen Bildung wieder ein Stück weiterentwickelt. In der jüngsten Analyse der Landesstatistiker haben 80,7% der Oberösterreicher mehr als einen Pflichtschulabschluss. Das ist im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2009 ein Plus von 1,6%. Es gibt aber große Unterschiede bei Herkunft und Geschlecht.

Die Statistikabteilung des Landes hat sich das Bildungsniveau der oberösterreichischen Bevölkerung zwischen 25 und 64 Jahren genau unter die Lupe genommen. Erfreulich: Der Anteil der Personen mit Pflichtschulabschluss als höchste abgeschlossene Ausbildung ging von 20,9 Prozent im Jahr 2009 auf 19,3 Prozent im Jahr 2016 zurück.

2,5 Prozent mehr mit Hochschuldiplom
Zeitgleich stieg der Anteil der Oberösterreicher mit einem Hochschuldiplom um 2,5 Prozent auf 13,8 Prozent. Das Bildungsniveau im Bereich der Mittleren und Höheren Schulen änderte sich nur geringfügig. 28,1 Prozent wiesen 2016 einen Abschluss einer Mittleren oder Höheren Schule auf.

Rückgang bei Lehrlabschlüssen
Der Anteil der Personen mit Lehrabschluss betrug vor zwei Jahren nur noch 38,7 Prozent, was einen Rückgang von drei Prozent zum Vergleichszeitraum 2009 bedeutet.

Fast Hälfte der Ausländer hat nur Pflichtschulabschluss
Betrachtet man das Bildungsniveau der Oberösterreicher im Detail, zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen In- und Ausländern. 44,6 Prozent aller Personen, die keine österreichischen Pass besitzen oder im Ausland zur Welt kamen, haben nur einen Pflichtschulabschluss. Bei den Inländern liegt dieser Wert bei 13,4 Prozent.

Große Unterschiede zwischen Mann und Frau
Auch zwischen den Geschlechtern existiert nach wie vor ein großer Unterschied. 84,7 Prozent der Männer besitzen einen über den Pflichtschulbereich hinausgehenden Bildungsabschluss. Bei Frauen sind es nur 76,5 Prozent. Die Schere ist jedoch um vier Prozent kleiner geworden.

Mario Zeko
Mario Zeko
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