Kampf verloren

Lawinenopfer nach zwei Tagen im Spital verstorben

Kärnten
01.03.2010 16:47
Der italienische Skitourengeher, der am Samstag auf der steilen Gipfelflanke des Polinik im Bezirk Hermagor von einer Lawine verschüttet worden ist, ist im Landeskrankenhaus Klagenfurt gestorben. Sein Zustand war bereits beim Abtransport - nach 35 Minuten im Schnee - kritisch gewesen.

Der Italiener (36) hatte gemeinsam mit drei Tourengehern im 40 Grad steilen Hang ein 250 Meter langes und 150 Meter breites Schneebrett ausgelöst. Neben dem Italiener wurde ein zweiter Sportler teilweise verschüttet, dieser konnte sich allerdings selbst aus den Schneemassen befreien. Der total Verschüttete wurde dagegen erst nach 35 Minuten in 1,5 Metern Tiefe gefunden.

Da der Verschüttete keine Lebenszeichen von sich gab, wurde er von den Kameraden abwechselnd bis zum Eintreffen des Notarzthubschraubers reanimiert. Im LKH Klagenfurt kämpften die Ärzte schließlich um das Leben des 36-jährigen Italieners. Am Montag mussten sie den Kampf geben.

Am Montag ging auch in Osttirol eine Lawine ab - siehe Infobox.

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