Spendabler Verein

2000 Euro Prämie für Tipps auf Wilderer mit Bogen

Nach der Jägerschaft setzt nun auch der Österreichische Bogenjägerverein 1000 Euro Belohnung für die Ergreifung der beiden Wilderer aus, die - wie berichtet - im Haselgraben mit Pfeil und Bogen auf der Pirsch waren und dabei gefilmt worden sind. „Wir verurteilen das aufs Schärfste und hoffen, dass die Täter rasch ausgeforscht werden“, sagt Rupert Wagner vom Vereinsvorstand.

„Das war ein feiger und dilettantischer Versuch, ein Wildtier zu töten und hat mit Jagd im herkömmlichen Sinn nichts zu tun“, betont Rupert Wagner, der seit 20 Jahren regelmäßig im Ausland auf Bogenjagd geht. Im deutschsprachigen Raum ist das verboten. „Wir hoffen aber, dass die Bogenjagd – so wie in Frankreich, Dänemark, Spanien und Finnland – auch in Österreich legalisiert wird“, sagt der 41-Jährige.

Haselgraben-„Krimi“ empört
Der Fall im Haselgraben empört ihn und seine 250 Vereinskollegen, von denen jeder nicht nur die Jagdkarte besitzt, sondern auch eine spezielle Bogenjagdprüfung ablegen musste: „Wir gehen weidgerecht vor, wollen eine schnelle Tötung des Wildes.“

Reh mit großer Wunde
Auf dem Video einer Wildkamera im Haselgraben ist ein Reh mit einer großen Fleischwunde zu sehen, die von einem abgebrochenen Jagdpfeil stammen dürfte. Für Wagner ist völlig klar: „Von unseren Mitgliedern macht so etwas keiner, dazu ist das jagdliche Wissen zu groß.“

1000 Euro Prämie
Der Bogenjägerverein hat deshalb auch 1000 Euro Prämie für Hinweise ausgelobt, die zur Ausforschung der Wilderer führen.

Jürgen Pachner, Kronen Zeitung

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