Wie Reinhold Kuess aus Völkermarkt, der am Dienstag seinen Augen nicht traute: "Der Liter Benzin war mit 1,079 Euro beschildert, gezahlt habe ich aber 1,129 Euro pro Liter. Die Autolenker werden zum Narren gehalten." Der empörte Kraftfahrer hat eine Beschwerde bei der Bezirkshauptmannschaft eingebracht.
Obwohl die Tankstellen den Spritpreis nur noch ein Mal pro Tag erhöhen dürfen, geht das Verwirrspiel für die Autolenker an der Zapfsäule weiter. "Einige halten sich nach wie vor nicht an die Verordnung und wir versuchen gezielt, das abzustellen", erklärt Albert Kreiner, Wirtschaftsjurist der Kärntner Landesregierung.
Die Preisbehörde geht den Beschwerden der Autolenker nach, Aufsichtsorgane nehmen die Tankstellen unter die Lupe. Kreiner: "Verstöße werden an das Wirtschaftsministerium weitergeleitet. Den Öl-Konzernen drohen Geldstrafen."
von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"
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