19.01.2019 13:19 |

Nur bei Jetzt offen

Das sind die Spitzenkandidaten für die EU-Wahl

Mit der Entscheidung der ÖVP für Othmar Karas ist die Runde der Spitzenkandidaten für die EU-Wahl fast komplett. Offiziell gefallen ist die Entscheidung zwar bisher nur bei der SPÖ. Bei den meisten anderen Parteien - bis auf die Liste Jetzt - stehen die Listenführer aber dennoch bereits fest.

Als erste hat die SPÖ im vorigen Oktober ihre Kandidatenliste fixiert: Nach der Absage von Ex-Parteichef Christian Kern führt nun der frühere Klubchef Andreas Schieder die Sozialdemokraten in die Wahl am 26. Mai. Hinter ihm am zweiten Listenplatz kandidiert die Europaparlamentarierin Evelyn Regner.

FPÖ setzt weiter auf Vilimsky
Die FPÖ wird Harald Vilimsky als Spitzenkandidat ins Rennen schicken, wie Parteichef Heinz-Christian Strache bereits im Dezember angekündigt hat. Vilimsky will eine breite Allianz mit anderen EU-kritischen Parteien im EU-Parlament auf die Beine stellen. Die offizielle Entscheidung, wer die FPÖ in die EU-Wahl führen wird, will die Partei Ende Jänner/Anfang Februar treffen.

Gamon bei den NEOS, Kogler für die Grünen
Bei den NEOS stellt sich Nationalratsabgeordnete Claudia Gamon der Mitgliederversammlung am 26. Jänner zur Wahl. Um besonders viel geht es bei den Grünen, die seit der Nationalratswahl 2017 nicht mehr im Nationalrat vertreten sind. Hier will Parteichef Werner Kogler als Frontmann antreten. Fixiert wird die Grüne Kandidatenliste am 16. März.

ÖVP wird gesamte Liste am Montag beschließen
Die ÖVP will ihre Kandidatenliste im Parteivorstand am Montag offiziell beschließen. An zweiter Stelle hinter Karas soll Innenstaatssekretärin Karoline Edtstadler kandidieren. Für die weiteren Mandate in Stellung gebracht haben sich unter anderem der Niederösterreicher Lukas Mandl, die Oberösterreicherin Angelika Winzig und die steirische Bürgermeisterin Simone Schmiedtbauer. Erstellt werden soll die Liste nach dem Reißverschlussprinzip, wie die ÖVP-Frauen am Samstag deponierten.

Jede Menge Dramatik bei heuriger EU-Wahl
Die Wahl des neuen EU-Parlaments von 23. bis 26. Mai hat diesmal jede Menge Dramatik in sich. Ein sich zuspitzender Kampf der pro-europäischen gegen die nationalistischen Kräfte, die versuchte Einflussnahme des US-Rechtspopulisten und ehemaligen Chefstrategen von Donald Trump, Steve Bannon, zugunsten der Rechten, sowie die noch über allem schwebende Unsicherheit des Brexit machen diese Europawahlen schon im Vorfeld zu einem besonderen europäischen Ereignis.

Glaubt man den Umfragen, werden die bisherigen großen Parteien - die Europäische Volkspartei (EVP) und die Sozialdemokraten (S&D) - zwar wieder als stärkste bzw. zweitstärkste Fraktionen aus der EU-Wahl hervorgehen, aber erstmals in der Geschichte nicht mehr eine gemeinsame Mehrheit in der EU-Volksvertretung haben.

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