Die tägliche Pauschale von 40 Euro für 25 Asylwerber macht eine Summe von 1.000 Euro pro Tag aus - garantiert auf zwei Jahre, das ergibt 730.000 Euro.
Holub: "Reine Geldverschwendung"
Für den Landessprecher der Grünen, Rolf Holub, ist das "reine Geldverschwendung", zumal die meisten Asylwerber das Quartier in der Einschicht schon nach wenigen Tagen wieder verlassen würden. Der Flüchtlingsbeauftragte des Landes, Gernot Steiner, gesteht, dass die Unterbringung auf der Saualm teurer ist, "aber die gesonderte Unterbringung ist in Kärnten so gewollt".
13 Asylwerber derzeit untergebracht
Derzeit seien 13 Asylwerber auf der Saualm, erklärte Steiner, weitere vier seien bereits wieder aus dem Erstaufnahmezentrum Traiskirchen zugewiesen worden. "Natürlich kostet die Betreuung auf der Saualm mehr", räumt Steiner ein, "aber die gesonderte Unterbringung ist bei uns in Kärnten so gewollt."
Dörfler: "Will nicht bei der Sicherheit sparen"
Das bekräftigt auch Landeshauptmann Gerhard Dörfler (FPK): "Ich werde ganz sicher nicht bei der Sicherheit sparen." Er weist auch darauf hin, dass der Bund 60 Prozent der Kosten bezahle, wenn das Verfahren länger als ein Jahr dauere, seien es überhaupt 100 Prozent.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.