08.01.2019 08:08 |

Mit Bombe gedroht

Geiselnehmer hielt 43 Kinder in Sporthalle fest

Ein 25-jähriger Mann hat am Montagabend im deutschen Lengerich 43 Kinder und Jugendliche sowie zwei junge Betreuerinnen in einer Sporthalle als Geiseln genommen. Der Täter drohte damit, eine Bombe zu zünden und hielt seine Opfer mehr als eine Stunde gegangen. Die Exekutive konnte die Halle schließlich mit Spezialkräften stürmen und den Geiselnehmer festnehmen.

Der Verein „RSG Teuto Antrup-Wechte 1922 e.V.“ trainierte gerade auf Einrädern in der Halle, die jungen Sportler waren im Alter von zwölf bis 18 Jahren. Gegen 17.15 Uhr rannte der 25-Jährige in das Gebäude rannte und mit einer Bombe drohte. „Doch die Betreuer schafften es, dass alle Kinder nach sehr kurzer Zeit aus der Halle flüchten konnten“, so Polizeisprecherin Angela Lüttmann gegenüber „Bild“.

Sprengstoffhunde fanden nichts Verdächtiges
Der Geiselnehmer habe laut NTV zusammenhanglose Forderungen gestellt. Danach ließ er die Kinder und Jugendlichen frei, wenig später auch die 23-jährigen Betreuerinnen. Nach der Festnahme des Täters gegen 18.20 Uhr wurde die Sporthalle mit Sprengstoffhunden durchsucht, jedoch ohne fündig zu werden.

Geiselnehmer soll psychisch krank sein
Über sein Motiv war am Dienstag noch nichts bekannt - die Exekutive geht Hinweisen nach, wonach der Verdächtige unter psychischen Problemen leiden soll. Die Polizei geht von einem Einzeltäter aus, wie sie auf Twitter mitteilte. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

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