18.12.2018 12:20 |

Akku-Defekt

Video: Hier geht ein Lieferroboter in Flammen auf

Gemütlich zuhause sitzen und darauf warten, dass der Roboter das Essen bringt - das klingt verlockend, doch die autonome Zustellung birgt auch Risiken, wie jetzt ein Vorfall in den USA zeigt. Wegen eines defekten Akkus ging dort ein Lieferroboter in Flammen auf.

Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Freitag auf dem Campus der Universität von Berkeley in Kalifornien. Flammen schießen aus dem sogenannten KiwiBot des Start-ups Kiwi, wie Videoaufnahmen von Passanten zeigen. Es dauert nur wenige Sekunden, bis der Lieferroboter in Vollbrand steht und dichter, schwarzer Rauch ihn umhüllt.

Wie der Hersteller in einem Blogeintrag schildert, habe sich der Lieferroboter im Leerlauf befunden, als eine der Batterien „zu schwelen“ begann, „was schließlich zu Rauch und kleineren Flammen führte.“ Die Flammen seien mit einem in der Nähe befindlichen Feuerlöscher schnell gelöscht worden, die kurz darauf angerückte Feuerwehr habe mit Löschschaum verhindert, dass sich der Brand neuerlich entzündet.

Wenn der Roboter brennt, muss der Mensch liefern
Kunden oder die Öffentlichkeit seien zu keinem Zeitpunkt gefährdet werden, so der Hersteller. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls wurden demnach alle Roboter eingezogen und ihr Dienst eingestellt. Bestehende Bestellungen wurden von Hand ausgeliefert.

Fehler bei Batterietausch
Für den Brand verantwortlich zeichnen soll ein menschlicher Fehler: Beim Tausch einer Batterie sei statt einer funktionstüchtigen versehentlich eine defekte eingesetzt worden. „Dies führte zu einem äußerst seltenen thermischen Durchgehen der Batterie“, schildert Kiwi. Um sicherzustellen, dass sich dies nicht wiederhole, habe man eine spezielle Software eingeführt, die den Zustand jeder Batterie fortan genau überwacht.

Sebastian Räuchle
Sebastian Räuchle
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