Mit Stolz verweisen Polizeidirektor Thomas Angermair und Stadtpolizeikommandant Franz Birkfellner auf die äußerst positive Entwicklung der Kriminalstatistik in der Stadt. Angermair: "Wir haben von vergleichbaren österreichischen Städten mit 45,9 Prozent der Fälle die absolut höchste Aufklärungsrate. Nur Salzburg kommt mit 43,2 Prozent nahe heran. Deutlich schlechter schneiden zum Beispiel Klagenfurt mit 39,4 oder Graz mit 33,1 Prozent ab."
Videoüberwachung an "heißen Ecken" bleibt
Der Polizeidirektor macht aber auch klar, dass dies nicht allein ein Verdienst der Polizei ist, sondern dass die gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Bevölkerung viel zu diesem Ergebnis beigetragen habe.
Gleichzeitig kündigt Angermair auch die Beibehaltung der ständigen Video-Überwachungen am Bahnhof und in der Ing.-Etzel-Straße an, die zur Klärung von 43 Straftaten geführt habe. Ab März werden auch wieder die Schutzzonen Rapoldi-Park und Sillpark-Bushaltestelle aktiviert.
"Wirklich große Drogenhändler sind nicht Afrikaner"
Eine verschärfte Kontrolle von Verdächtigen aus der Schwarzafrikanerszene kündigt Birkfellner für das heurige Jahr an. Er warnt allerdings davor, die kriminelle Tätigkeit speziell der Nordafrikaner in Innsbruck zu überschätzen: „Sie stechen zwar als Gruppierung vielen Bürgern in die Augen, die wirklich großen Drogenhändler sind aber andere. Vielfach Einheimische und Angehörige der ehemaligen Oststaaten.“
von Werner Kriess, Tiroler Krone
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