Di, 22. Jänner 2019

Teure Aufräumarbeiten

13.12.2018 05:24

Jetzt muss der Schlamm beseitigt werden!

Meterdick und betonhart sind die Schlammmassen, die bei den heftigen Unwettern Ende Oktober Felder und Äcker unter sich begraben haben. Besonders betroffen ist das Gailtal, dort liegen insgesamt 150 Hektar brach. Die Kosten für die Aufräumarbeiten sind enorm. Das Land hat Hilfe zugesagt.

150 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche wurden allein im Gailtal während der schweren Unwetter nach dem Dammbruch bei Waidegg überflutet. Schotter, Sand und Lehm lagern seither wie Beton rund einen Meter dick auf den Grundstücken. Auf einer Fläche von 60 Hektar kann das Überschwemmungsmaterial von der Abteilung für Wasserwirtschaft für den Wiederaufbau des gebrochenen Gaildamms verwendet werden.

„Für die Räumung der restlichen 90 Hektar gibt es eine zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit über ein EU-Programm“, erklärt Agrarreferent Martin Gruber: „1,8 Millionen Euro werden für Räumung und Rekultivierung benötigt. Diese Kosten können durch diese Hilfe sogar zu 100 Prozent übernommen werden.“

Auch andere Gebiete betroffen

Aber auch im Mölltal und in Rosegg gibt es ähnliche Schäden. Wie der Rosegger Bürgermeister Franz Richau mitteilt, müssten seine Gemeinde oder gar die Grundbesitzer selbst für die Kosten aufkommen: „Und die Entsorgung ist nicht billig.“ Gruber dazu: „Wir sind mit allen Gemeinden in Kontakt, in denen es überschwemmte landwirtschaftliche Flächen gibt. Jeder Fall wird noch geprüft.“

Alex Schwab
Alex Schwab

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