Fr, 22. Februar 2019
25.11.2018 18:57

Stromleitung schuld

Entwarnung in Klagenfurt: Es gibt gar kein Gasleck

Die schlimmen Befürchtungen haben sich wohl nicht bewahrheitet: Laut Klagenfurter Stadtwerken gibt es gar kein Gasleck. Wie die „Krone“ berichtete, war es in einem Schacht zu einer Verpuffung gekommen; Ursache dürfte ein Überschlag von der Stromleitung gewesen sein. Den Geruch der verschmorten Kabel hat man wohl für Gas gehalten.

Samstag waren zehn Häuser evakuiert worden; Gas und Strom waren gesperrt gewesen. Zwei Häuser blieben weiterhin ohne Gasversorgung; die Bewohner hatten sich mit Heizstrahlern behelfen müssen. Mittlerweile geht man davon aus, dass es unter dem Parkplatz einen Strom-Überschlag in der Leitung gegeben haben dürfte. Dabei ist ein Kabel verschmort.

STW-Sprecher Harald Raffer: „Der Geruch ist mit dem Stoff THT zu verwechseln, der aus Sicherheitsgründen dem Gas zugefügt ist.“ Noch am Sonntag war nach dem Leck gesucht worden. Otto Sommer von der Berufsfeuerwehr: „Die Stadtwerke haben dazu die Leitungen mit Frischluft durchgespült.“ Ein unterirdischer Gas-See, der bei Bohrungen entdeckt wurde, ist ungefährlich.

Jetzt muss geprüft werden, wie es zu den Problemen in den Stromleitungen, die ja erst bei der Sanierung der Straße neu verlegt worden sind, kommen konnte.

Mehr dazu unter:

Serina Babka
Serina Babka

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