Diese vermeintlichen Polizisten spielen für die andere Seite - für die Gauner! Gleich neun Pensionistinnen aus Wels wählten den echten Polizei-Notruf, nachdem sie von angeblichen Beamten aus Salzburg über Geld und Lebensumstände ausgefragt worden waren. Angeblich wegen Gefahr im Verzug durch Einbrecher.
„Wir haben zwei rumänische Einbrecher erwischt. Sie hatten Listen dabei, auf denen Ihr Name stand“ - mit dieser Masche sind die Gauner derzeit auf auf Opfer-Fang.
Dunkelziffer hoch
In Wels meldeten neun Pensionistinnen, dass sie von angeblichen Polizisten kontaktiert worden waren. Die Dunkelziffer ist sicher ein Vielfaches höher.
„Sind Sie daheim?“
Die Gauner begannen ihre ausgewählten Opfer auszufragen, ob sie alleine leben, Geld oder Wertsachen daheim hätten, bei welcher Bank das Konto eingerichtet sei und ob man in den kommenden zwei Tagen denn daheim sei.
Ausspähen
Die echten Ermittler gehen davon aus, dass die falschen Kollegen in Wirklichkeit Zuarbeiter von Einbrechern sind, die lohnende Ziele ausspähen.
Tipps
Die Tipps der echten Polizei: Solche Anrufe sofort beenden, da die Gauner in Gesprächsführung geschult sind, die Opfer unter Druck setzen. Nie familiäre oder finanzielle Details bekannt geben, nie Geld übergeben und sich beim kleinsten Verdacht an die Polizei wenden.
Markus Schütz/Kronen Zeitung
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