Untergetaucht ist ein 33-jähriger Rumäne, der - wie berichtet - in Braunau seine gleichaltrige Ex-Gattin einen Tag eingesperrt, misshandelt und vergewaltigt haben soll. Polizisten hatten ihn am Telefon in Rumänien erreicht und er versprach, sich zu stellen. Seit fast zwei Monaten warten die Ermittler auf den Verdächtigen...
Einen Tag lang soll der Rumäne beim Besuch seiner ehemaligen Frau in deren Wahlheimat Braunau die 33-Jährige gemartert haben. Er habe sie eingesperrt, ihr die Haare abgeschnitten, ihre Sachen zerschnitten, sie geschlagen und mehrfach sexuell missbraucht. Dann konnte sie flüchten und schlug bei der Polizei Alarm.
Versprechen am Telefon
Da war der Verdächtige aber schon wieder über die Grenze verschwunden. Er konnte erst daheim in Rumänien erreicht werden. Hoch und heilig versprach der 33-Jährige, der nach der Trennung auch seine beiden Kinder mit in die alte Heimat genommen hatte, dass er nach Braunau zum Verhör komme, da die Vorwürfe gegen ihn haltlos seien.
Keine Amtshilfe
Doch sein Versprechen löste er (natürlich) nicht ein. Die Polizei hat inzwischen eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Freiheitsentziehung und Vergewaltigung eingebracht. Einen Antrag auf Amtshilfe bei den Kollegen in Rumänien gibt’s jedoch nicht, da die Justiz dort einen Landsmann ohnehin nicht ausliefern würde. . .
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