Grüne schlagen Alarm:

„Klimakrise ist so sichtbar wie noch nie zuvor!“

Mit alarmierenden Zahlen wartete Umwelt-Landesrat Rudi Anschober gestern, Samstag, bei der Landesversammlung der Grünen auf. Der Jahresmittelwert liegt 2,4 Grad Celsius über dem Schnitt der letzten 30 Jahre. Der Niederschlag ging um die Hälfte zurück. Deshalb müsse die Bundesregierung endlich handeln.

„Es bedarf endlich einer echten Klimaschutzoffensive“, richtete Rudi Anschober in der Welser Stadthalle gestern einen eindringlichen Appell an die Bundesregierung.  „Sonst wird ein überparteiliches Klima-Volksbegehren immer wahrscheinlicher.“ So wie für Landesparteichefin Maria Buchmayr ist es auch für den Umwelt-Landesrat bereits „fünf nach zwölf“.

Hohe Temperaturen, wenig Niederschlag
Die Klimakrise ist sichtbar wie nie zuvor. Bei den Temperaturen ist das Jahr 2018 um 2,4 Grad Celsius über dem Schnitt der letzten drei Jahrzehnte. Dramatisch ist’s im November mit einem Mittelwert von 12,9 Grad. Das sind um 5,9 Grad über dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre.Ein weiteres Problem ist die Dürre im Bundesland. In Linz hat es im November statt 16 Liter pro Quadratmeter nur zwei Liter geregnet. 

Neues Statut abgesegnet
Neben der Klimakrise beschäftigten sich die Grünen auch mit einem neuen Statut für die Kandidatenfindung bei Landes- und Bundeswahlen. Künftig wird die Wahl des Spitzenkandidaten entkoppelt und erfolgt Monate vor der Listenerstellung - auch per Briefwahl. Die weitere Kandidaten werden in zwei Schritten ausgewählt und gereiht. Zunächst werden bei einem Bewerbungsverfahren die Pools für die Plätze 2-7 sowie ab Platz 8 ermittelt. Bei der Landesversammlung wird dann von den Mitgliedern in mehreren Schritten jede einzelne Reihung bestimmt.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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