Der Rudener war gegen Mitternacht auf der Bundesstraße in Wunderstätten unterwegs gewesen, als er plötzlich nach links von der Straße abkam und über die Böschung stürzte. Das Fahrzeug kam auf dem Dach liegend am Drauufer zum Stillstand. Der Lenker selbst war herausgeschleudert worden. Ein Polizist: "Er lag im Uferbereich im Schlamm. Fraglich, ob er die Nacht überlebt hätte. Die Straße ist nachts ja kaum befahren."
So grenzt es fast an ein Wunder, dass der 24-jährige Markus und seine gleichaltrige Freundin Manuela (Bild) bald nach dem Unfall an derselben Stelle vorbeifuhren. "Manuela hat bemerkt, dass ein Leitpflock fehlt. Ich bin daraufhin stehen geblieben, um festzustellen, ob ein Unfall passiert ist", erinnert sich der Facharbeiter.
"Ich habe dann durch den Wald zum Ufer hinunter gerufen, ob da jemand wäre, und ein Mann hat geantwortet. Er lag ganz nah am Wasser; ein Stück weiter und er wäre eventuell sogar ertrunken." Die junge Frau alarmierte Rettung und Polizei. Der Beamte: "Der Verletzte liegt auf der Intensivstation. Er soll Kraftfahrer sein, hatte aber keinen Führerschein bei sich."
von Serina Babka, "Kärntner Krone"
Auf schneeglatten Straßen in Kärnten haben sich viele schwere Unfälle ereignet - mehr dazu in der Infobox!
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