"Der Hausbrand sorgt für die schlechten Emissionswerte", so Wolfsbergs Umweltreferent Wolfgang Knes. Das ist das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten Studie der Universität Graz und der Umweltabteilung des Landes. 6.500 Häuser in der Stadt wurden untersucht. Knes: "55 Prozent davon heizen immer noch mit Holz oder Kohle, daher muss es rasch zu Änderungen kommen."
Mit 32 Überschreitungen im Jahr 2008 und 29 im Vorjahr liegt die Stadt bei der Feinstaubbelastung im Spitzenfeld des Landes. Die letzte dramatische Erhöhung gab es am 1. Jänner. "Da hatten wir einen Spitzenwert von 112 Mikrogramm pro Kubikmeter", so Harald Tschabuschnig vom Umweltreferat des Landes.
250.000 Euro Strafe droht
Um die Überschreitungen so gering wie möglich zu halten, wird nun gemeinsam ein Maßnahmenpaket ausgearbeitet. "Bis März müssen wir wissen, wo wir Belastungen einsparen können", so Knes. Der Stadtvize rechnet nämlich mit bis zu 250.000 Euro Strafgeld, wenn es mehr als die nur noch 25 erlaubten Überschreitungen geben sollte: "Dieses Geld müssen wir in Maßnahmen investieren. Land und Bund müssen aber helfen."
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