Ansturm auf Pisten

Pistenspaß endet oft im Krankenhaus – Rowdys flüchten

Kärnten
06.01.2010 13:36
Auf den Pisten in Kärnten und Osttirol herrscht seit Tagen Hochbetrieb. Viele nutzen die Weihnachtsferien, um über die verschneiten Hänge flitzen zu können. Doch oft endet der Pistenspaß im Krankenhaus. Und immer öfter kommt es vor, dass Wintersportler nach Kollisionen auf der Piste flüchten und Verletzte im Stich lassen.

Unzählige Snowboarder und Skifahrer tummeln sich derzeit auf den heimischen Pisten. Bei so viel Andrang sind Stürze und Zusammenstöße nahezu vorprogrammiert. Was besonders nachdenklich stimmt: Viele Pistenflitzer fahren nach einer Kollision einfach weiter, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.

Skifahrer lässt Verletzten zurück
Das passierte auch einem Snowboarder (27) aus Arnoldstein auf dem Nassfeld. Er war an einer Kreuzung mit einem Skifahrer zusammengestoßen. Der Unbekannte düste dann davon. Der Arnoldsteiner musste mit einem Bruch der linken Schulter ins Krankenhaus. Ebenfalls verletzt wurde ein Skifahrer (62) aus Klagenfurt. Er war auf dem Katschberg mit einem britischen Urlauber kollidiert.

Auch einfache Stürze können zu schweren Verletzungen führen. Ein Snowboarder musste nach einem Unfall abseits der Piste auf der Flattnitz mit dem Ackja zu Tal gebracht werden. Und auf dem Hochrindl stießen am Dienstag zwei junge „Pistenflöhe“ aus Wien zusammen. Eine 16-Jährige wurde dabei verletzt.

Neuschnee in den kommenden Tagen
Die Skigebiete dürfen sich in den kommenden Tagen auf einen „Batzen“ Neuschnee freuen. „Schon am Freitag bringt die nächste  Störung wieder Schneefall im ganzen Land, und das bis in die Täler“, weiß Meteorologe Christian Stefan.

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