Das Drogengeschäft boomt weiter in Linz: Seit 2015 ist die Anzahl angezeigter Drogendelikte um 62,3 (!) Prozent gestiegen. Absoluter Höchstwert in Österreich! Der aber mit Sicherheit noch höher sein könnte, würden nicht die polizeilichen Schutzzonen am Hinsenkampplatz, Hessenpark und beim Krempl-Hochhaus wirken.
Seit 2015 ist die Anzahl der angezeigten Drogendelikte in Linz um 62,3 Prozent angestiegen. Absoluter Höchstwert im Vergleich mit anderen Großstädten! Denn sowohl Graz (+ 32,3%) und Salzburg (+ 36,8%) als auch Wien (+ 28,8%) verzeichneten einen deutlich geringeren Anstieg.
Wimmer spricht von „Herkulesaufgabe“
„Die verfehlte Willkommenskultur trägt bittere Früchte. Die Massenzuwanderung hat nun auch nachweislich zum Anstieg der Kriminalität im städtischen Raum geführt“, meint FP-Sicherheitsreferent Detlef Wimmer, der sich bei der Linzer Polizei für die Abarbeitung der „Herkulesaufgabe“, die sie damit laut ihm geerbt hat, bedankt. Vor allem weil die per 1. Juni verordneten Schutzzonen bereits ihre Wirkung zeigen. Seit Ende Juni wurden schon 148 Betretungsverbote - 105 am Hinsenkampplatz, 35 im Hessenpark und 8 beim Krempl-Hochhaus - und rund 50 Anzeigen ausgesprochen.
Neue Beleuchtung und Bemalung
Für Wimmer ist der nächste logische Schritt die bestehende Videoüberwachung am Hinsenkampplatz zu modernisieren - die Umsetzung ist für 2019 geplant. Doch auch bereits vor Weihnachten passiert noch etwas: Die Beleuchtung in der Unterführung wird erneuert und verstärkt, die Wände neu gestrichen. Weitere Maßnahmen zu setzen, scheiterten bisher an den übrigen Eigentümern. Der Stadt gehören lediglich 33% der Flächen - der Rest dem Land und Privaten.
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