Panikmache wirft Agrarlandesrätin Verena Dunst Landwirtschaftskammerpräsident Nikolaus Berlakovich vor. Denn statt bei einem ersten Gespräch Vorschläge auf den Tisch zu legen, sei man nur daran interessiert, „den Teufel an die Wand“ zu malen.
„In Zukunft sollen die Mittel, die das Land der Landwirtschaftskammer zahlt, ausschließlich direkt den Betrieben zugutekommen“, erläutert Dunst ihren Standpunkt. Angesichts der Tatsache, dass im Burgenland jeden Tag ein landwirtschaftlicher Betrieb zusperrt, steht für sie außer Zweifel, dass strukturelle Änderungen dringend notwendig sind.
Das Land wolle also nicht bei den Bauern sparen, sondern beim Verwaltungsapparat: „Die Landwirte werden auch künftig die volle Unterstützung haben, besonders wenn es darum geht, nachhaltiger zu produzieren und auf Bio umzusteigen.“ Dunst räumte ein, für weitere Gespräche mit Berlakovich offen zu sein.
Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
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