Mi, 12. Dezember 2018

Jeder kann mithelfen

22.09.2018 12:19

Blühoasen für Bienen statt grüner Wüsten

Geht es den Bienen gut, dann geht es auch den Menschen gut. Gemäß diesem Motto wurde in Kärnten ein Vorzeigeprojekt ins Leben gerufen, das den fleißigen Insekten neue Lebensräume erschließen soll. Gemeinden, Bauern und Wirtschaft sollen sich darauf verständigen, im ganzen Land spezielle Bienenwiesen anzulegen.

Da es für die Blüten bestäubenden Insekten und im Speziellen für die Bienen im Sommer immer weniger Nahrung gibt, wurde dieses Gemeinschaftsprojekt ins Leben gerufen. Es wird von den Landesräten Daniel Fellner und Martin Gruber, dem Gemeindebund sowie dem Landesverband für Bienenzucht unterstützt.

Der Maschinenring und die Kärntner Saatbau forschen in diesem Bereich schon seit vielen Jahren. Die Projektbetreiber wollen ihre Partner aus der Landwirtschaft, der Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen einladen, aktiv mitzumachen. Und natürlich kann sich auch jeder einzelne beteiligen. „Jede noch so kleine Fläche hilft den Bienen“, erklärt Arno Kronhofer, Obmann des Bienenzuchtverbands. Nur wenn es gelinge, flächendeckend Blühwiesen anzulegen, werde man den Insekten nachhaltig helfen können. Der Mensch brauche die Bienen. Obst, Gemüse, Nüsse und Kräuter seien auf Bestäubung angewiesen.

Vor allem die industrielle Landwirtschaft, Monokulturen und Pestizide machen den Bienen das Überleben aber immer schwerer. Umso wichtiger sei dieses Gemeinschaftsprojekt.

„Gemeinsam soll Kärnten zum Blühen gebracht werden. Jeder kann mithelfen“, so Kronhofer. Infos unter www.bienenwiesn.at

Claudia Fischer
Claudia Fischer

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