Sa, 22. September 2018

Gegen „Wildpinkler“

13.09.2018 15:00

Jetzt „Gratis-Pipi-Münzen“ für Taxifahrer in Wien

Üble Gerüche sorgen, wie berichtet, beim Bahnhof Heiligenstadt in Wien für Aufregung. Schuld sind meist Taxilenker, die ihre Notdurft im Freien verrichten. Mit Gratismünzen für die WC-Anlage erleichtert ihnen der Bezirk jetzt den Gang zur Toilette.

Manche Taxifahrer nutzen die Wartezeit auf den nächsten Kunden, um im Freien zu urinieren. Je wärmer es ist, desto höher die Geruchsbelästigung durch die „Wildpinkler“. Nach Gesprächen mit den ÖBB und der Polizei hat der Bezirk jetzt ein Projekt gestartet. Für die Taxilenker wurden Gratismünzen angekauft, mit denen sie die öffentliche Toilette benutzen können. „Damit gibt es jetzt keine Ausreden mehr“, erklärt Bezirks-Vize Daniel Resch (ÖVP).

Lokal als erstes „Verteilzentrum“
Als „Verteilzentrum“ für die Münzen dient das Lokal „s‘Weckerl“ im Bahnhof. Allerdings sucht der Wirtschaftsbund noch weitere Geschäfte in der Umgebung, die längere Öffnungszeiten haben. „Damit sich die Taxifahrer auch in der Nacht problemlos die Münzen holen können“, erklärt Döblings Wirtschaftsbund-Obfrau Margarete Kriz-Zwittkovits. Ideal wäre natürlich ein Betrieb, der durchgehend geöffnet hat.

Philipp Wagner, Kronen Zeitung

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Wien

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.