Mo, 12. November 2018

Schon zahlreiche Opfer

13.09.2018 08:00

Wespenangriffe sind heuer besonders aggressiv!

Gelbgestreifte Insekten scheinen heuer besonders aggressiv zu sein: Wespen attackierten heuer in Oberösterreich sogar massiv Fahrzeuglenker, lösten Unfälle und einen Brand aus und fielen zuletzt - wie berichtet - im Mühlviertel über eine ganze Schulklasse her. Doch die Saison beginnt erst: Mit der Fallobstzeit im Herbst.

Der andauernde Hitzesommer hatte es den Wespen leicht gemacht, beim wochenlang trockenen Wetter konnten sie ständig ausfliegen. Das führte heuer mehrmals zu gefährlichen Konfrontationen:

> In Bad Kreuzen löste ein Wespennest in einem Stromverteilerkasten einen Kurzschluss mit Brand aus.

> In Engerwitzdorf wurde ein 74-Jähriger beim Rasenmähen von zwei Wespen gestochen, musste per Notarztheli ins Spital gebracht werden.

> In Waldzell krachte eine 27-jährige Autolenkerin erst in den Gegenverkehr, dann noch in einen Gartenzaun, weil sie wegen einer Wespe in ihrem Wagen in Panik geriet. Sie wurde verletzt.

> In Vorchdorf wurde ein 34-jähriger Baggerfahrer fast zu Tode gestochen, als er über ein Erdwespennest fuhr und von den aggressiven Insekten malträtiert wurde. Das Opfer wurde im Spital gerettet.

> In Altenberg bei Linz wurde ein 63-Jähriger bei Waldarbeiten von einem Wespenschwarm mehrmals gestochen, krachte auf der Flucht mit seinem Wagen bewusstlos gegen zwei Bäume.

> Und in Bad Zell waren 40 Wiener Schulkinder und deren fünf Begleiter von einem Erdwespenschwarm angegriffen worden. 14 Opfer wurden gestochen, ein Schüler und eine Lehrerin reagierten mit einem allergischen Schock, mussten ins Spital gebracht werden.

Experten raten zu besonderer Vorsicht, denn die Gefahr ist noch nicht vorbei: Wenn nun Fallobst von den Bäumen fällt, sind auch die Wespen verstärkt unterwegs, verteidigen ihr Futter.

Johann Haginger, Kronen Zeitung

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