Nach "Dom-Angriff"
Berlusconi laut Umfrage wieder deutlich beliebter
Demnach genießt der konservative Politiker sogar bei Anhängern der Opposition mehr Zuspruch, seit ihm ein Mann eine Miniaturausgabe des Mailänder Doms ins Gesicht schleuderte.
Bei dem Vorfall am 13. Dezember in Mailand erlitt der Ministerpräsident einen Nasenbruch. Zudem verlor er zwei Zähne und musste vier Tage im Krankenhaus verbringen.
Berlusconi: "Ich mache weiter!"
Ebenfalls am Sonntag gab Berlusconi bekannt, dass er sich von der gewalttätigen Geste nicht einschüchtern lasse. "Ich mache für das Wohl des Landes weiter", sagte der Premier in einer Botschaft an jene Aktivisten seiner Mitte-Rechts-Partei Volk der Freiheit (PDL), die am Sonntag in Verona an einer Solidaritätsdemonstration für ihn teilgenommen hatten.
"Diese Demonstration spornt mich an, mich weiterhin für das Land zu engagieren. Ich bin bewegt und danke der Stadt Verona für diese Solidaritätskundgebung. Liebe siegt immer über Neid und Hass", betonte Berlusconi. Etwa 1.000 Personen, darunter Unterstaatssekretär Aldo Brancher und mehrere Bürgermeister der norditalienischen Region Veneto, beteiligten sich an der Kundgebung.
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