Erste Spur?

Phantombild der Juwelen-Räuber veröffentlicht

Oberösterreich
18.12.2009 11:26
Eine Woche nach dem 100.000-Euro-Raub im Linzer Hübner-Uhren-Geschäft hat die Polizei jetzt erste Hinweise überprüft: Ein Innviertler soll dem Phantombild von jenem gefährlichen "Räuberhauptmann Hotzenplotz" gleichen, dessen Bande ähnliche Coups in Wien, Graz, Salzburg – und nun auch Heidelberg verübt haben könnte.

Beim Überfall am Dienstag in Deutschland schrie die Juwelierin so laut, dass ihr Ehemann und ein Nachbar zu Hilfe eilten, die einen der Täter niederringen und festhalten konnten: Der verhaftete Kroate (44) ohne festen Wohnsitz wird nun zu allen ähnlichen ungeklärten Raubdelikten überprüft. 

Die Linzer Ermittler hoffen, dass die drei Räuber ihre DNA-Spuren auf jenen Kabelbindern hinterließen, mit denen sie die Hübner-Crew fesselten.

Nervenstarke Opfer
Der pockennarbige Messerheld trug dabei nämlich ebenso keine Handschuhe wie der Revolvergangster, der auf den Kopf des Uhrmachermeisters zielte: Das Opfer musste aus einem Meter Distanz in den Lauf der Waffe schauen. 

Seither bewacht ein Security die tapferen Verkäufer in der Linzer Klosterstraße.

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