In der Sex-Affäre waren zuletzt Mitarbeiter des Büros für Interne Angelegenheiten (BIA) in die Ermittlungen eingeschaltet worden. Die Rede war von rund zehn Fällen. Nach der Vorlage des Untersuchungsberichtes an die Staatsanwaltschaft in Feldkirch soll entschieden werden, ob es zu einer Anklageerhebung kommt. Diese Entscheidung dürfte in der Oberstaatsanwaltschaft bzw. im Justizministerium fallen.
Der Abteilungsleiter war am 13. November vom Dienst suspendiert worden. Er war wegen angeblicher sexueller Übergriffe angezeigt worden. Opfer sollen unter anderem Mitarbeiterinnen einer privaten Sicherheitsfirma sein, die bei dem Beamten eine Prüfung ablegen mussten.
Vorübergehend wanderte der Beamte dann in die Feldkircher Justizanstalt wegen Verdacht der Verdunkelungsgefahr. Ein Antrag auf Untersuchungshaft war abgelehnt worden, wogegen der zuständige Staatsanwalt Berufung eingelegt hatte. Seither ist der Tiroler wieder auf freiem Fuß.
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