Mo, 24. September 2018

Kritik an Rot-Grün

23.08.2018 14:10

Tierschützer fordern Ende von Fiakern in der City

„Die Fahrzeuge streifen uns!“, ruft ein Aktivist in Kutschermontur am Wiener Stephansplatz. Ein Tierschutzkollektiv demonstrierte Donnerstagmittag gegen Fiaker in der Innenstadt - sehr zum Ärger der Kutscher.

Mit im Gepäck: eine Petition gegen Stadtfahrten mit Fiakern, die immerhin schon 400 Unterstützer zählt. Ganze 13 Stunden lang sammeln die Aktivisten an diesem Tag weitere Unterschriften. Eine Showeinlage gab’s bei der Anti-Fiaker-Demo auch: drei Aktivisten, die Gesichtsmasken von Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, Vizebürgermeisterin und Verkehrstadträtin Maria Vassilakou und Umweltstadträtin Ulli Sima tragen und aus einer Kutsche herauswinken.

„Nicht mehr zeitgemäß“
Für die Aktivisten sind sie die Verantwortlichen für den Einsatz der Pferde: „Die Wiener SPÖ hat immer die Kutscher verteidigt“, meint Georg Prinz (23), Fiaker-Campaigner vom Verein gegen Tierfabriken. Und: „Die Zeiten ändern sich, es gibt auch keine Hundekämpfe oder Pelzfarmen mehr. Der nächste Schritt ist, dass man Tiere nicht mehr vor Kutschen spannt, in der Innenstadt, wo es Lärm und Verkehr gibt, wo sie auf Pflaster und Beton stehen. Das ist aus unserer Sicht nicht mehr zeitgemäß.“

Auch viele Touristen können das Anliegen der Tierschützer verfolgen, die Parolen gibt es auch in englischer Sprache. So steht etwa „No horses in the city“ (Keine Pferde in der Stadt) auf einem Schild.

Kutscher wenig erfreut
Die Kutscher gegenüber wollten zur Demo kein Statement abgeben - erfreut sahen sie aber nicht aus ...

Alexander Bischofberger-Mahr
Alexander Bischofberger-Mahr

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