Einkaufszentren haben ihre Weihnachtsbeleuchtungen ja bereits Anfang November eingeschaltet, doch die privaten Haus- und Wohnungsbesitzer zogen ziemlich bald nach. Egal, wohin man derzeit fährt, überall leuchtet und glitzert es. Josef Stocker, Pressesprecher der Kelag, über die auf "Krone"-Wunsch angestellten Berechnungen in seinem Haus: "Es ist für uns recht schwierig, denn die Zähler schlagen ja nicht wie verrückt aus. Aber ein brauchbares Ergebnis haben wir schon schätzen können."
Und das ergibt die stolze Summe von 180.000 Euro, die sich die Kärntner Advent-Fans die Weihnachtsbeleuchtung kosten lassen. Stocker: "Man kann durchaus mit einem Promille, also einem Tausendstel, des üblichen Haushaltsstrombedarfs rechnen. Das heißt, alle Lichterketten und ähnliche Beleuchtungen verbrauchen etwa eine Million Kilowattstunden Strom."
Bei einem Preis von 18 Cent für die Kilowattstunde bedeutet das also landesweite Strommehrkosten von 180.000 Euro, die in die Lichterketten usw. fließen. Stocker: "Oder täglich 4.500 Euro, wenn wir von 40 Tagen ausgehen, die die Lichter leuchten."
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
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