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LASK kassiert klare Abfuhr: Trainer will mit Präsidium reden

Oberösterreich
13.12.2009 17:33
Die Talfahrt des LASK in der Fußball-Bundesliga geht unaufhörlich weiter. Am Samstag kassierten die Linzer in der letzten Runde des Jahres bei Wiener Neustadt eine 0:4-Abfuhr und warten nun schon seit elf Spielen auf einen Sieg.

Die Linzer gaben zwar in den ersten 20 Minuten den Ton an, brachten sich aber dann selbst um die Früchte ihrer guten Arbeit. Denn zwei dumme Abwehrfehler ermöglichten den Doppelschlag von Kurtisi (23., 28.) innerhalb von fünf Minuten. Dazu verloren sie Goalie Jürgen Macho mit einer Verletzung sowie Christian Mayrleb mit Gelb-Rot. Diego Viana (76.) und Patrick Niklas (90.) machten endgültig alles klar. Mit elf Spielen ohne Sieg stellte der LASK nun den Negativrekord aus den Saisonen 1987/88, 1988/89 und 2000/01 ein.

Gespräch mit Präsidenten geplant
LASK-Trainer Matthias Hamann nach dem Spiel: "Wir waren nicht um vier Tore schlechter als Wiener Neustadt. Wir haben Tore hergeschenkt und einen klaren Elfmeter nicht bekommen. Das schlechte Abwehrverhalten war ausschlaggebend. Die jungen Spieler dürfen Fehler machen, sie müssen aber daraus lernen. Wir werden versuchen, diese einfachen Fehler einzustellen. Wenn man drei gesperrte Spieler vorgeben muss, ist das bei unserem Kader ein enormes Handicap. Ich werde mit dem Präsidenten intern klären, was möglich ist."

Jürgen Macho (LASK-Tormann): "Wir haben sehr gut in das Spiel gefunden, alles im Griff gehabt. Dann schießen wir uns zwei 'Eigentore', so kannst du in der höchsten Spielklasse nicht bestehen."

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