Liebe vorgegaukelt

Venusfalle: Opfer um 113.000 Euro erleichtert

Österreich
16.08.2018 06:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Eine gemeinsame Zukunft - die soll eine Ungarin einem Österreicher versprochen haben. Das Opfer hatte die rosarote Brille auf, glaubte an die nun vermeintlich gefundene große Liebe. Doch die 26-Jährige hatte es nur auf sein Geld abgesehen. Nun wurden die Verdächtige und deren tatsächlicher Freund verhaftet.

Regelmäßig reiste die Verdächtige nach Österreich, um im Sexgewerbe Geld zu machen. So lernte sie auch ihr Opfer kennen. Sie wickelte den Mann um ihren Finger, gestand ihre Liebe und versprach dem Stammkunden eine gemeinsame Zukunft.

Geld mit Freund in Ungarn verprasst
 Dieser fühlte sich wie im siebten Himmel - unterstützte seine „Zukünftige“ finanziell, so gut er nur konnte, beim angeblichen Plan, aus dem Geschäft auszusteigen. Ohne zu ahnen, dass sich die Frau und ihr tatsächlicher Freund fast ein Jahr mit dem Geld (mehr als 113.000 Euro) in Ungarn ein schönes Leben machten. Nun klickte für das Paar in Békés die Handschellen.

Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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