Di, 25. September 2018

„Krone“-Reportage

12.08.2018 23:59

Kärntner Bariton singt Helene Fischers „Atemlos“

Der Kärntner Bariton Georg Klimbacher singt in vielen großen Konzerthäusern in Europa. Derzeit tritt er etwa an der Seite von Gerald Pichowetz in „Anatevka“ auf. Wir treffen den 32-Jährigen bei einem der seltenen Heimatbesuche in Gurk. Dort präsentiert er sich von seiner ganz lockeren und privaten Seite.

Das Kärntner Publikum wurde erstmals 2011 auf den Gurktaler aufmerksam, als Georg Klimbacher in der Burgarena Finkenstein den „Simon Kramer“ spielte.

Trotz des großen Erfolges betrachtet er seine Anfänge durchaus (selbst)kritisch.

„Es war meine erste Hauptrolle. Plötzlich wurde ich von vielen auf der Straße angesprochen. Das Drumherum hat mich viel Energie gekostet, heute kann ich viel lockerer damit umgehen.“

Da kann er sich (auch) an Gerald Pichowetz ein Beispiel nehmen, mit dem er derzeit Seite an Seite im Operettentheater „Anatevka“ in Kufstein zu sehen ist.

Klimbacher: „Wenn er gefragt wird, was für ihn die Herausforderung in Kufstein ist - antwortet er: Das schwierigste ist, die Treppe raufzukommen, der Rest spielt sich eh von selbst“

Mit 32 Jahren ist Klimbacher mittlerweile selbst in vielen angesagten Häusern zu hören - im weltbekannten Wiener Musikverein, im Auditorio Nacional de Música in Madrid oder auch im Auditorium in Lyon (F).

Dennoch hat der in Wien lebende Bariton nie den Bezug zur Heimat verloren. „Ich weiß die Mentalität zuhause mehr denn je zu schätzen. Die Genügsamkeit und dieses Lass-lei-lafn. Denn in vielen anderen Ländern, wo ich unterwegs bin, ist alles schon sehr überorganisiert.“

Äußerst locker präsentiert sich der 32-Jährige daher auch bei einem der selten gewordenen Heimatbesuche und erinnert sich an die Jugendtage: „Ich war ja beim Fußball meist der Außenseiter, weil ich lieber zum Klavierunterricht ging. Aber wenn ich Fußball gespielt habe, habe ich immer vollen Einsatz gezeigt. Das endete meist mit einer Verletzung, denn irgendwer stieg mir immer mit den Stollen drauf.“

Diese und andere Anekdoten erzählt er im folgenden Video. Ebenso hört man dabei seine Version von Helene Fischers „Atemlos“:

Christian Rosenzopf
Christian Rosenzopf

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kärnten
Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.