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Elektro-Mopeds in Oberösterreich immer beliebter

Oberösterreich
08.08.2018 15:09
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Oberösterreich ist die Zahl der neuzugelassenen E-Mopeds im 1. Halbjahr um fast ein Drittel auf 126 gestiegen, macht der VCÖ aufmerksam. Innerhalb Oberösterreichs wurden in Linz die meisten E-Mopeds neuzugelassen. Bei den E-Motorrädern ist das Heimatbundesland von KTM Österreichs Spitzenreiter. Die Umweltbilanz herkömmlicher Mopeds ist schlecht.

1.199 Mopeds wurden in Oberösterreich im 1. Halbjahr neu zugelassen, davon waren 126 E-Mopeds. E-Mopeds haben mit fast elf Prozent einen rund fünf Mal so hohen Anteil wie E-Pkw, macht der VCÖ aufmerksam. Die Anzahl der neuzugelassenen E-Mopeds ist im Vergleich zum 1. Halbjahr 2017 um 29 auf 126 gestiegen.  Aber im Vergleich zum Fahrradsektor, wo Elektro-Fahrräder boomen, bleiben die Verkaufszahlen der E-Mopeds weit hinter ihrem Potenzial„, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest.

Die meisten E-Mopeds in Linz zugelassen
Die VCÖ-Analyse zeigt, dass innerhalb Oberösterreichs in der Stadt Linz mit 16 die meisten E-Mopeds neu zugelassen wurden, im Bezirk Gmunden waren es zwölf, im Bezirk Braunau am Inn elf und in den Bezirken Grieskirchen und Urfahr jeweils zehn. Im Bezirk Schärding wurde nur ein E-Moped neu zugelassenen. Umweltbilanz der herkömmlichen Mopeds schlecht ist. Im Vergleich zu E-Mopeds, die mit Ökostrom fahren, verursachen herkömmliche Mopeds rund zehn Mal soviel klimaschädliches CO2. Bei der CO2-Bilanz ist nicht nur das Fahren, sondern auch die Herstellung des Motors, des Fahrzeugs und der Energieerzeugung berücksichtigt. Zudem verursachen herkömmliche Mopeds fast sechs Mal so viele gesundheitsschädliche Stickoxide und doppelt so viel Feinstaub wie E-Mopeds. Und auch der von herkömmlichen Mopeds verursachte Lärm ist gesundheitsschädlich.

Umweltbilanz der herkömmlichen Mopeds ist schlecht
 Im Vergleich zu E-Mopeds, die mit Ökostrom fahren, verursachen herkömmliche Mopeds rund zehn Mal soviel klimaschädliches CO2. Bei der CO2-Bilanz ist nicht nur das Fahren, sondern auch die Herstellung des Motors, des Fahrzeugs und der Energieerzeugung berücksichtigt. Zudem verursachen herkömmliche Mopeds fast sechs Mal so viele gesundheitsschädliche Stickoxide und doppelt so viel Feinstaub wie E-Mopeds. Und auch der von herkömmlichen Mopeds verursachte Lärm ist gesundheitsschädlich.

E-Mopeds sind eine leise und abgasfreie Alternative
 Ein weiterer Vorteil: Niedrigere Tankkosten. Pro 1.000 Kilometer sind die “Tankkosten„ beim E-Moped um rund 50 Euro niedriger als beim herkömmlichen Moped, so der VCÖ. Gerade für Unternehmen sind E-Mopeds als Teil des Fuhrparks gut geeignet, wie Österreichs Post zeigt.

Der VCÖ fordert Anreize für die Hersteller, verstärkt E-Mopeds auf den Markt zu bringen
Der VCÖ spricht sich zudem für konkrete Ziele für die Energiewende im motorisierten Zweiradsektor aus. “Spätestens im Jahr 2023 sollten in Österreich zu 100 Prozent emissionsfreie Mopeds auf den Markt kommen", so VCÖ-Experte Gansterer. Städte und Gemeinden können durch Nachtfahrverbote für laute Mopeds einen Anreiz zum Umstieg auf leise und emissionsfreie E-Mopeds setzen.

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