Erstes Lawinenopfer

Vermisster Wirt nur noch tot in Ötztaler Alpen geborgen

Tirol
03.12.2009 18:43
Der Winter hat in Tirol sein erstes Lawinenopfer gefordert. Ein Tourengeher konnte am Donnerstag nur noch tot aus einer Lawine am Taschachferner in den Ötztaler Alpen geborgen werden. Der Mann war laut Polizei etwa einen Meter tief unter den Schneemassen begraben. Bei dem Toten handelt es sich um einen seit Dienstag vermissten Wirt (53) aus Niederndorf.

Die Einsatzkräfte entdeckten den Tourengeher am Donnerstagnachmittag im Bereich der Wildspitze in einer Höhe von rund 3.200 Metern. Zuvor war bereits das Auto des Unterländers am Parkplatz der Pitztaler Gletscherbahnen gefunden worden. 

Der Notarzt konnte allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der 53-Jährige war am Dienstag gegen 7 Uhr alleine zu der Skitour aufgebrochen. Beim Queren eines 35 Grad steilen Hanges löste sich oberhalb des Tourengehers ein rund 100 Meter breites und 150 Meter langes Schneebrett. Der Mann wurde vom Schneebrett erfasst und ca. einen Meter tief verschüttet. 

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