Die Landesregierung will künftig nur noch ab einer Wegstrecke von 15 Kilometern das Pendlergeld ausbezahlen. Arbeiterkammer und ÖGB wehren sich gegen diesen "Raubzug" von dem 15.000 Kärntner betroffen sind. Hauptopfer dieser Maßnahme wären Niedrigverdiener, vor allem Teilzeitkräfte.
Bisher gibt es die Fahrtkostenzuschüsse ab einer Wegstrecke von fünf Kilometern zum Arbeitsplatz. Jetzt sollen es 15 Kilometer sein. "Damit fallen 15.000 Kärntner um das Pendlergeld um. Sie bekommen bereits heuer kein Geld mehr, weil diese Unterstützung im Nachhinein ausbezahlt wird", erklärt AK-Präsident Günther Goach.
Er weist darauf hin, dass vom Land bereits der Wohnbauzuschuss für Arbeitsnehmer gestrichen werde und auch die neuen Richtlinien für die Förderung von Fahrtkosten eine Verschlechterung bringen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.