Kindesmisshandlung
Schwere Vorwürfe gegen italienische Kindergärtnerinnen
Ausland
03.12.2009 12:56
Zwei italienische Kindergärtnerinnen sind in der toskanischen Stadt Pistoia mit dem Vorwurf festgenommen worden, jene Kinder misshandelt zu haben, die sie betreuten. Die Frauen, die einen privaten Kindergarten leiteten, werden beschuldigt, Kleinkinder wiederholt geschlagen und sie im Dunklen in die Toiletten eingesperrt zu haben. Einige Kinder wurden laut Anklage gezwungen, ihr Erbrochenes zu essen.
Die Ermittlungen wurden nach Anzeigen einiger Eltern eingeleitet, die wegen des Verhaltens ihrer Kinder Verdacht geschöpft hatten. Diese wollten nicht mehr in den Kindergarten gehen und zeigten sich vor den Betreuerinnen verängstigt.
Die Polizei hatte daraufhin mit versteckten Videokameras die Kindergärtnerinnen bei der Arbeit beobachtet. Nachdem ein acht Monate altes Kind vor laufenden Kameras geschlagen wurde, griff die Polizei ein und nahm die Kindergärtnerinnen fest. Sie befinden sich nun in einer Strafanstalt in Florenz.
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