Mi, 18. Juli 2018

Wollte perfektes Bild

13.07.2018 07:14

Instagram-Model beim Posieren von Hai gebissen

Manche Fotos sind für sogenannte Influencer, wie Katarina Zarutskie einer ist, buchstäblich Gold wert: Um ihren Followern ein besonderes Bild aus ihrem Bahamas-Urlaub zu präsentieren, beschloss das Instagram-Model aus dem US-Bundesstaat Florida, mit Haien zu schwimmen. Doch das tierische Abenteuer entpuppte sich schnell als gefährliche Angelegenheit.

Kristallklares Wasser, strahlender Sonnenschein und eine Gruppe zahm wirkender Ammenhaie: Wer in den sozialen Netzwerken sein Geld verdienen will, muss wissen, wie man sich präsentiert.

„Ich hatte gesunden Respekt vor den Tieren“
Während eines Urlaubs mit Freunden ergab sich für Zarutskie offensichtlich die perfekte Fotogelegenheit, als mehrere Haie am Ufer schwammen. „Ich ging mit gesundem Respekt vor den Tieren ins Wasser“, so die 19-Jährige im Gespräch mit dem „Miami Herald“. Zwar seien ihre Begleiter skeptisch gewesen, doch Zarutskie wollte ein Foto und stieg ins Wasser: „Mein Freund und seine Familie wurden etwas nervös, aber da ich schon etwas über Ammenhaie wusste, schien es sicher.“

Hai schnappt zu
Um den perfekten Schnappschuss zu bekommen, ließ sich die Blondine neben den Fischen im Wasser treiben. Mehrere Haie kreisten dabei um das Instagram-Model, dann schnappte plötzlich eines der Tiere zu, biss der 19-Jährigen in den Arm und zog sie unter Wasser.

Sie bewahrte Ruhe und hielt den Arm aus dem Wasser, damit das Blut keine weiteren Ammenhaie anlocken konnte. So gelang es ihr, ohne weitere Blessuren aus dem Wasser zu kommen.

Zarutskie musste nach der Hai-Attacke Antibiotika nehmen, erlitt aber keine schlimmen Verletzungen. Laut Ärzten hatte das Instagram-Starlet viel Glück.

Normalerweise gelten Ammenhaie als ungefährlich und friedlich - eine Attacke erfolgt nur, wenn die Tiere provoziert werden. Kritiker werfen dem Model jetzt vor, die Haie in eine Stresssituation gebracht zu haben. Trägt das Model also eine Mitschuld? „Ich liebe Haie und gebe ihnen keine Schuld. Sie sind wilde Tiere und so eine Situation kann man nicht kontrollieren“, erklärt die 19-Jährige.

 krone.at
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