Süß sind sie, die jungen Piepmätze. Und wer sie allein auf Wiesen oder Wegen findet, ist oft verleitet, ihnen zu helfen. Doch Experten raten davon ab. In den meisten Fällen sind die jungen Vögel gar nicht hilfsbedürftig. Sie werden auf dem Boden von den Altvögeln versorgt.
Fast alle Jungvögel verlassen das Nest, bevor sie richtig fliegen können, und werden außerhalb des Nestes noch zwei bis drei Wochen von den Eltern versorgt. Bei den Ästlingen, wie junge Greifvögel und Eulen genannt werden, dauert die Versorgung länger. Meist sitzen sie gut versteckt im Geäst oder unter Sträuchern und machen durch laute Bettelrufe auf sich aufmerksam.
„Man sollte wirklich nur dann einschreiten, wenn der Jungvogel tatsächlich verwaist ist, also längere Zeit kein Altvogel zur Versorgung kommt, oder er sich in Gefahr befindet“, erklärt Vogelexpertin Eva Karner-Ranner von BirdLife Österreich. Weitere Hinweise gibt es auch unter: www.wildvogelhilfe.org
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