So, 21. Oktober 2018

Streit um Handy-Modus

29.06.2018 13:56

„Kein Benehmen“: Passagiere aus Maschine verwiesen

Im US-Bundesstaat Indiana hat eine Flugbegleiterin der Airline SkyWest insgesamt fünf Passagiere aus dem Flugzeug geworfen, weil sie „ihr Benehmen nicht im Griff hatten“. Zuvor hatten die Fluggäste eine junge Frau verteidigt, die mit der Stewardess in Streit geriet, weil sie angeblich ihr Handy nicht auf Flugmodus geschalten habe. Einige der Passagiere filmten die Szenen, die sich in der Maschine und am Flughafen abspielten.

Die Videoszenen zeigen, wie Robyn Rogers, eine DJane aus New York, von einer Flugbegleiterin angehalten wurde, ihr Handy, das angeblich nicht im Flugmodus war, abzuschalten, bevor die Maschine vom Flughafen Fort Wayne im US-Bundesstaat Indiana abhob. Mehrere Passagiere verteidigten Rogers und meinten, dass sie den Flugmodus nach einem Telefonat sofort eingeschaltet habe. „Ich war direkt hinter ihr“, versuchte ein Mann Rogers zu verteidigen. Nachdem die Diskussion nicht endete, habe ein anderer Fluggast gemeint, ob sich die Stewardess nun endlich hinsetzen könne, damit die Maschine starten kann.

Das dürfte der Flugbegleiterin zu viel gewesen sein: „Möchten Sie im Flugzeug bleiben? Jeder mit dieser Einstellung kann sofort gehen. Ich habe null Toleranz“, ermahnte die Flugbegleiterin die aus ihrer Sicht „aufmüpfigen“ Passagiere.

Insgesamt fünf Fluggäste, die Rogers in der Auseinandersetzung verteidigt hatten, mussten daraufhin - in Begleitung von Securitys - das Flugzeug verlassen.

„Flugbegleiterin mochte nicht, was wir zu ihr sagten“
In einem Instagram-Video dokumentierte Rogers das Vorgefallene und bat einen sichtlich beschämten Agenten der Fluggesellschaft, nachzuerzählen, was passiert ist. „Delta Airlines hat gerade fünf von uns aus dem Flugzeug geworfen, einschließlich eines Mannes und seines Kindes, weil eine Flugbegleiterin nicht mochte, was wir zu ihr sagten. Sie werden niemanden in ein Hotel bringen, für Nächtigungskosten müssen wir selbst aufkommen“, so Rogers in dem Video.

Eine Sprecherin der Airline erklärte gegenüber US-Medien: „Wir nehmen alle Vorwürfe von Diskriminierung ernst und prüfen die Berichte zum Flug 4527. Wir sind enttäuscht, dass unsere Kunden diese Erfahrung gemacht haben, und arbeiten direkt mit unserem Partner Delta zusammen.“

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