Sintflutartiger Regen
Lausanne nach heftigem Gewitter unter Wasser
In Teilen der Westschweiz haben am späten Montagabend heftige Gewitter mit sintflutartigem Regen gewütet. In Lausanne wurden mehrere Straßen, Wohnhäuser und Geschäfte überschwemmt. Die Unterführung des Bahnhofs lief mit Wasser voll. Mehrere Bahnlinien sind unterbrochen. Auf Fotos und Videos in sozialen Medien war zu sehen, wie sich Straßenzüge in reißende Bäche verwandelten.
Die Lausanner Polizei konnte in der Nacht auf Dienstag auf Anfrage zunächst keine Angaben zum Ausmaß machen. Laut Medienberichten kam es zu Dutzenden Notrufen. Über Verletzte lagen keine Angaben vor.
Auf einzelnen Plätzen in der Innenstadt wurden Pflastersteine weggeschwemmt (Bild unten). Menschen standen wadentief im Wasser. Eine Stiege der Lausanner Bahnhofsunterführung glich vorübergehend einem Wasserfall.
Mehrere Bahnlinien unterbrochen
Wegen Unwetterschäden waren in den Kantonen Waadt und Freiburg am Dienstag in der Früh mindestens drei Bahnlinien unterbrochen. Betroffen waren Strecken zwischen Estavayer-le-Lac und Payerne, zwischen Payerne und Freiburg sowie die Strecke Freiburg-Murten. S-Bahnzüge wurden durch Busse ersetzt. Vorübergehend waren auch Straßen in der Region unpassierbar.
Nach Angaben von MeteoSchweiz gingen bei Lausanne gegen Mitternacht 14,5 Millimeter Regen pro Stunde nieder. Der Wetterdienst hatte für die Region eine Warnung der Stufe 3 herausgegeben. Das entspricht der mittleren von fünf Gefahrenstufen.
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