Die Statistik zeigt: Vor Weihnachten steigt die Anzahl an Überfällen und Einbrüchen. Besonders begehrte Ziele sind die vielen Automaten-Casinos und Wettcafés, die es an fast jeder Ecke zu finden gibt.
"Es handelt sich meist um Kunden"
Erst Anfang dieser Woche landeten Unbekannte in einem Ferlacher Sportcafé einen Tresorcoup. Die Täter wissen offenbar, was wo zu holen ist und kennen oft die örtlichen Gegebenheiten genau. "Kein Wunder, es handelt sich ja meist um Kunden", weiß ein Ermittler. Für den Polizisten ist auch klar, warum kaum noch Banken überfallen werden: "Die Gauner haben kapiert, dass dort nur selten noch viel zu holen ist. Außerdem sind Geldinstitute so gesichert, dass die Gefahr groß ist, erwischt zu werden."
Anders verhält es sich hingegen bei den zahlreichen Glückstempeln, die teilweise 24 Stunden pro Tag geöffnet haben. "Die Überwachung ist dürftig. Das Personal ist oft nur mangelhaft ausgebildet Und dennoch sind tausende Euro in den Lokalen gelagert, weil die Spieler das Geld bar einzahlen und auch die Gewinne bar kassieren", so der Kriminalbeamte.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
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