Insgesamt 170 Millionen Euro mussten die Gebietskrankenkassen im Vorjahr österreichweit als uneinbringlich abschreiben. In Kärnten betragen die Rückstände knapp 41 Millionen. Wurzer: "Mit mehr als 3.000 Betrieben haben wir Sondervereinbarungen getroffen, das ist ein enormer Arbeitsaufwand für uns."
"Wollen helfen, wo es geht"
Meist werden Ratenzahlungen vereinbart, denn, so Wurzer: "Wir wollen ja auch helfen, wo es geht." Im Fall von Insolvenzen sieht es für die GKK jedoch nicht so rosig aus. Insgesamt haben sich aus den diversen Firmenpleiten 28 Millionen Euro an Außenständen ergeben.
Wurzer: "Was wir noch bekommen können, hängt dann davon ab, wie das Konkursverfahren abläuft. Oft ist aber ein beträchtlicher Teil der Rückstände für die GKK verloren." Eine Prognose für das laufende Jahr will der Kassen-Chef nicht abgeben: "Das ist schwer zu sagen."
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